Tragödie am Arbeitsplatz: 5 Arbeiter sterben in Casteldaccia

Eine weitere Arbeitstragödie, die hätte vermieden werden können und sollen

Die italienische Bevölkerung leidet immer noch unter der Tragödie in Suviana, bei der bei einem Vorfall in einem Wasserkraftwerk sieben Menschen ums Leben kamen. Doch ein weiteres trauriges Ereignis hat die Gemeinde getroffen Casteldaccia, in Sizilien (Italien). Fünf Arbeiter kamen gestern bei der Kanalwartung ums Leben. Ein sechster Arbeiter kämpft im Policlinico-Krankenhaus in Palermo um sein Leben. Dieses Ereignis verstärkt die Trauer und den Schmerz.

Vorläufige Untersuchungen deuten darauf hin Giftige Dämpfe verursachten den Tod der Arbeiter. Ein Arbeiter stürzte in die Kanalisation, tauchte aber nicht wieder auf. Andere Arbeiter gingen hin, um nachzusehen, aber keiner kam zurück. Ein siebter Arbeiter schlug Alarm, als ihm klar wurde, dass etwas nicht stimmte.

Die Opfer

Die Opfer sind Epifanio Assazia, 71, Mitinhaber der Firma Quadrifoglio; Giuseppe Miraglia, 47, aus San Cipirello; Roberto Ranieri, 51, aus Alcamo; Ignazio Giordano57; und Giuseppe La Barbera, ein Zeitarbeiter für Amap. Familien und die Gemeinschaft trauern um ihren plötzlichen und tragischen Tod, während sie gerade ihre Arbeit erledigten Jobs & Karriere. Der Schmerz und die Trauer sind für ihre Lieben unvorstellbar.

Ein anderer Arbeiter, Domenico ViolaEr lebt noch, ist aber sehr krank. Ärzte im Krankenhaus von Palermo sagen, sein Zustand sei sehr ernst. Er hatte Atemprobleme und Organschäden durch giftige Gase. Sein Leben ist in Gefahr, während die Beamten den Vorfall untersuchen.

Erste Rekonstruktionen

Berichten zufolge betrat Viola zuletzt die Tunnel. Er war der erste Arbeiter, der von der gerettet wurde Feuerwehrleute und 118 Mediziner. Sein Bericht wird zusammen mit dem von drei anderen überlebenden Arbeitern dazu beitragen, die Dynamik des Vorfalls zu erklären. Die Ermittler versuchen, jedes Detail zu klären, um die Verantwortlichen herauszufinden.

Als Retter sie fanden, tDie Arbeiter hatten keine Masken, was für die von ihnen geleistete Arbeit sehr gefährlich ist. Das Vorhandensein tödlicher Gase in den Abwasserkanälen war bekannt, doch die Arbeiter verfügten nicht über ausreichende Mengen Ausrüstung. Die Ermittler befragten den Bauleiter und den Sicherheitsbeauftragten zu dieser schweren Fahrlässigkeit.

Institutionelle Reaktionen

Die Tragödie in Casteldaccia hat in ganz Italien Trauer und Wut ausgelöst. Politische Führer haben ihr Beileid ausgedrückt und Gerechtigkeit gefordert. Premierminister Giorgia Meloni äußerte seine tiefe Besorgnis und betonte, wie wichtig es sei, herauszufinden, was passiert sei, um künftige Tragödien zu verhindern. Senatspräsident IGnazio La Russa Einige Minister drückten den Familien ebenfalls ihr Beileid aus und forderten eine rasche Untersuchung der Ursachen des Vorfalls.

Drei Gewerkschaften, Filctem, Femca und Uiltec, gab eine gemeinsame Erklärung ab. Sie drückten ihre Trauer und Bestürzung über einen weiteren tödlichen Vorfall am Arbeitsplatz aus. Sie sagten, es sei notwendig, sich auf die Sicherheit der Menschen am Arbeitsplatz zu konzentrieren. Jeder Arbeitnehmer sollte am Ende des Tages sicher nach Hause zurückkehren können.

Dieses schreckliche Ereignis hat Casteldaccia, Sizilien und das ganze Land verwundet. Es wurden erhebliche Probleme mit den Sicherheitsvorschriften am Arbeitsplatz festgestellt. Es ist eine deutliche Warnung, die nicht ignoriert werden darf. Es ist ein Aufruf zum Handeln, der uns daran erinnert, wie wichtig es ist, die Menschen zu schützen, deren Arbeit unser Land am Laufen hält. Sizilien trauert heute, aber es ist auch eine Mahnung für alle, dafür zu sorgen, dass solche Tragödien nie wieder passieren.

Quellen

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