Haiti, Erdbebenreaktion geht weiter: UN- und UNICEF-Maßnahmen

Erdbeben in Haiti, UN- und UNICEF-Aktionen: Die jüngsten Opferzahlen des Erdbebens in Haiti am vergangenen Wochenende sind auf mehr als 2,100 Tote und mehr als 9,900 Verletzte gestiegen. Such- und Rettungsaktionen laufen noch

Der Haitianer Katastrophenschutz Nach Angaben der Generaldirektion benötigen etwa 500,000 Menschen – 40 Prozent der Gesamtbevölkerung in den betroffenen Departements – humanitäre Nothilfe.

Fast 61,000 Häuser wurden zerstört und mehr als 76,000 wurden in den drei am stärksten betroffenen Departements beschädigt, Tausende von Menschen wurden obdachlos.

Erste Schnellbewertungen ergaben, dass 24 Gesundheitseinrichtungen in den Departements Sud, Nippes und Grand'Anse betroffen waren, wobei 20 Einrichtungen infrastrukturelle Schäden erlitten und 4 zerstört wurden.

Tropical Depression Grace hatte mäßige Auswirkungen auf Haiti und löste Überschwemmungen in Jacmel, Les Cayes und Marigot aus, die zusätzliche Sicherheitsrisiken für beschädigte Häuser und durch das Erdbeben obdachlose Menschen geschaffen haben.

UN-Engagement beim Erdbeben in Haiti: Aktionen des Welternährungsprogramms, der Internationalen Organisation für Migration und Unicef

Zwei weitere humanitäre Konvois leisteten Hilfe. Konvois sahen sich mit Straßensperren konfrontiert, die von Gemeinden mit unerfülltem Bedarf errichtet wurden, was die Notwendigkeit der Rechenschaftspflicht gegenüber der betroffenen Bevölkerung und der Kommunikation mit den Gemeinden unterstreicht.

Das Welternährungsprogramm hat 3,500 Tonnen Lebensmittel in ganz Haiti vorpositioniert und beginnt mit der Lieferung an betroffene Menschen.

WFP priorisiert seine logistische Unterstützung beim Transport von Such- und Rettungsteams, Gesundheitsakteuren und medizinischem Material nach Les Cayes, Jérémie und anderen betroffenen Gebieten.

Die Internationale Organisation für Migration hat in Miragoine, Les Cayes und Jérémie damit begonnen, Non-Food-Artikel, darunter Decken, Planen und Reparatursets, zu liefern, während der Sektor für Unterkünfte nachhaltigere Lösungen für Unterkünfte sucht, die auf dem ermittelten Bedarf inmitten weit verbreiteter Vertreibungen basieren.

Haiti: Vor zwei Tagen lieferte ein UNICEF-LKW sechs medizinische Kits an drei Krankenhäuser in Les Cayes, mit genug Vorräten, um 30,000 Erdbebenopfer in drei Monaten zu behandeln

UNICEF und Partner verteilen Planen für Notunterkünfte, Latrinen und Duschen; Wasserreservoirs zur sicheren Wasserverteilung; und Hygienesets.

Zusätzliche Vorräte, darunter Bildungs- und Freizeitausrüstungen, werden mobilisiert.

Die Gesundheitskrisenzelle der Regierung (UNGUS) wurde aktiviert, um die Notfallmaßnahmen im Gesundheitswesen zu koordinieren und zu unterstützen.

Schnelle Bewertungsteams wurden eingesetzt und unentbehrliche Medikamente, Ausrüstung und Vorräte wurden verteilt.

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Quelle:

OCHA

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